Ursula Kaufmann
Lange galt Theaterfotografie als inferiores Pflänzchen im großen Garten der Fotografiegenres. Sie hatte scharf zu sein, damit man die Darsteller erkennen konnte, sie hatte schwarz-weiß zu sein, damit sie für die Tageszeitungen taugte, und sie sollte, wenn irgend möglich, ein bisschen von der Atmosphäre der Inszenierung reproduzieren. Mehr verlangte man gar nicht. Inzwischen haben ambitionierte Theaterfotografen längst Bewegungsunschärfe und Farbe für sich entdeckt und im Theaterbetrieb durchgesetzt. Ursula Kaufmann, geboren 1946, hat diese Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten
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